Parkett, zeitlose Eleganz 

Quelle: Joka
Quelle: Joka

Alle Vorteile auf einen Blick

Quelle: Wicanders Victoria
Quelle: Wicanders Victoria
  • 100% natürlich
  • einzigartige Oberfläche
  • fußwarm
  • wärmedämmend
  • gut für das Raumklima
  • pflegeleicht
  • nachhaltig
  • langlebig, robust
  • allergikerfreundlich
  • edel
  • modern
  • zeitlos

Massivholzdiele

Quelle: Wicanders Parquet Kentucky
Quelle: Wicanders Parquet Kentucky

Holzdielenböden bestehen aus Hobeldielen. Das sind nach DIN 4072 gespundene, d.h. mit Nut und Feder versehene Bretter. Für Holzfußböden aus Hobeldielen werden vor allem Bretter aus einheimischen Holzarten wie Fichte, Tanne, Lärche, Kiefer, Douglasie, aber auch Ahorn, Buche, Eiche, Esche und Kirsche verwendet. Besonders geeignet sind Bretter mit aufrechtstehenden Jahresringen, da sie über eine größere Festigkeit und ein gutes Stehvermögen verfügen. 

Durch die Gebrauchsdicke von ca. 2 bis 2,5 cm können Dielenböden abgeschliffen werden, sie haben eine geringe Wärmeableitung und sind deshalb fußwarm. Dielenböden haben eine geringe elektrische Leitfähigkeit, gute isolierende Eigenschaften, eine angenehme Oberflächentemperatur und gleichen Feuchtigkeitsschwankungen der Raumluft in einem gewissen Umfang aus. Zudem sind Dielenböden „leicht“ und bringen beim Einbau keine Feuchtigkeit in die Räume, was besonders bei der Altbausanierung einen wichtigen Aspekt darstellt.

Sie sind in der Regel rustikaler als Parkettböden und daher - insbesondere mit der entsprechenden Oberflächenbehandlung - weniger empfindlich gegenüber mechanischer Beanspruchung.

Mehrschichtparkett

Quelle: Wicanders Parquet Premium & Royal
Quelle: Wicanders Parquet Premium & Royal

Die Bezeichnug „Fertigparkett" wird im Rahmen der europäischen Normung durch die Bezeichnung „Mehrschichtparkett" ersetzt. Die Oberflächen der einzelnen Elemente sind fertig behandelt (geölt oder lackiert), die Nutzschichtdicke aus Vollholz beträgt mindestens 2,5 bis 4 mm, darunter liegen in der Regel zwei weitere Schichten aus preiswerterem Holz oder Holzwerkstoffen. Durch die Verpressung und Verklebung der Schichten verzieht sich das Material weniger stark, das Schwinden und Quellen des Holzes wird reduziert.

 

Der Aufbau der großformatigen Parkettelemente ist unterschiedlich, die Elemente sind mit Nut und Feder versehen und werden verleimt. Auch Klicksysteme sind erhältlich, die die Verlegung besonders erleichtern und nicht verklebt werden – die Paneele werden zusammengesteckt und rasten dann ein. Weil es sich einfacher und schneller verlegen lässt, ist Mehrschichtparkett kostengünstiger als Einschichtparkett. Die Module sind austauschbar und nicht so dauerhaft, ein Aufarbeiten der Oberfläche ist nur bei einer starken Nutzschicht möglich.

Oberflächenvergütung: Öl

Quelle: Wicanders Parquet Victoria steel
Quelle: Wicanders Parquet Victoria steel

Öle dringen ins Holz ein und imprägnieren es, die Poren bleiben dabei offen. Sie verfestigen die Oberfläche und machen sie widerstandsfähiger, Struktur und Farben des Holzes werden dabei betont. Es erhält einen sanften, seidigen Schimmer, Oberfläche und Haptik bleiben weitgehend natürlich. Die Abriebfestigkeit ist leicht erhöht, Wasser kann eindringen, Laugen, Säuren oder Lösungsmittel können das Öl angreifen.

 

Da Wachse und Öle nicht filmbildend sind, bleiben stärker strukturierte Hölzer mit einer solchen Oberfläche weniger kratzempfindlich, denn leichte Beschädigungen gehen in der Textur unter. Natürliche Öle, wie zum Beispiel Leinöl, sind überwiegend duftneutral und enthalten wenige oder keine Lösungsmittel, sind also gerade für Kinder und Allergiker empfehlenswert. Die ungehinderte Feuchteregulierung eines geölten Holzbodens beeinflusst das Raumklima positiv.

Oberflächenvergütung: Lack (Versiegelung)

Quelle: Wicanders Parquet Bamboo
Quelle: Wicanders Parquet Bamboo

Durch Versiegelungen werden die Holzporen gefüllt und eine feste Verschleißschicht erzeugt, die vor Abrieb und Kratzern schützt und das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit verhindert. Je höher die Schichtstärke des Films (Materialverbrauch pro m²), desto länger ist die Haltbarkeit. Die einzelnen Parkettversiegelungen unterscheiden sich hinsichtlich ihrer chemischen Zusammensetzung, ihrer Verarbeitbarkeit und den optischen Eigenschaften: sie sind glänzend, halbmatt und matt erhältlich.

 

Zu beachten ist die verringerte Rutschsicherkeit bei versiegelten Holzböden. Ist die Lackschicht einmal beschädigt, lässt sie sich nur vollständig und nicht partiell ersetzen (wie bei Öl und Öl-Wachs-Emulsionen). Das Holz kann unter der Versiegelung nicht „atmen" und insofern das Klima nicht positiv beeinflussen, seine Oberfläche fühlt sich wie Kunststoff und nicht mehr wie Holz an. Verklebte Fugen können ein Verziehen oder Aufwölben des Parketts bei wechselnden Luftfeuchten zur Folge haben.